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Hier seht ihr unsere Reisestrecke - Sind jetzt gerade in Québec Ciy

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Herzlich willkommen auf unserem Blog. Hier werden wir euch über unser "Work and Travel"- Jahr auf dem laufenden halten. Über Kommentare von euch würden wir uns freuen.

Canada Countdown

Montag, 20. September 2010

Juneau - und es geht weiter ;)

Nach unseren unglaublichen Erlebnissen der letzten Woche, haben wir gedacht dass es dafür so schnell keine Steigerung mehr gäbe. Doch auch hier in Juneau wurde es nochmal unglaublich schön. Aber alles der Reihe nach!

In Petersburg haben wir viele verschiedene Leute bei Couchsurfing angeschrieben um dort auch wieder eine günstige und tolle Unterkunft zu bekommen. Nach 3 Tagen hatten wir jedoch nur 3 Absagen und von den restlichen 8 haben wir nichts gehört. Von einer Person haben wir jedoch Tipps bekommen, dass man in Juneau gut Wandern könne und dass, wenn er gerade Zeit hat, er uns am Terminal abholen würde. Also haben wir ihn vom Terminal aus angerufen und er hat uns angeboten uns ein bisschen die Gegend zu zeigen. Das haben wir natürlich angenommen! :) Als er uns eine kleine wunderschön gelegene Kirche und die Universität gezeigt hat, hat er uns angeboten doch bei ihnen übernachten zu können. Nachdem wir noch keine Unterkunft hatten haben wir das natürlich dankend angenommen. Mark hat uns dann zu sich nach Hause gefahren und dort haben wir seine Frau Elaine kennen gelernt. Elaine ist eine der freundlichsten Personen die ich je getroffen habe. Sie hat uns dann gleich etwas zu Essen gekocht und alles Mögliche erzählt. Nach dem Essen sind wir in der Hoffnung Bären zu sehen zum Mendenhall Gletscher gefahren. Dieser ist sehr beeindruckend, da er fast bis in die Stadt reicht und an einem gleichnamigen wunderschönen See mit Eisbergen liegt. Für den nächsten Tag hat Mark uns angeboten mit ihm und einer Wandergruppe eine Bergtour zu machen. Diese sollte auf den Mount McGinnis (4200ft/1300m) führen. Los ging es also am nächsten Morgen um 7 Uhr und die Tour sollte 10-12h dauern. Mark hat am Abend zuvor extra Brotzeit für uns 3 hergerichtet, da Elaine aufgrund kaputter Knie nicht mitgehen konnte. Zum Stärkung gab es in der Früh sehr leckere Blaubeerpfannkuchen mit Ahornsirup. Der Trail führte uns zunächst am Mendenhall See entlang durch den Wald in Richtung des Gletschers. Als die Sonne über die Berge spitzelte haben wir uns dann dem Gletscher genähert und der Weg wurde auch steiler. Nach 2h haben wir die erste Pause für ein zweites Frühstück eingelegt. Mit atemberaubender Sicht auf den Gletscher haben wir also in der Sonne ein Sandwich gegessen. Ab dort wurde der Weg etwas matschiger, was Aufgrund des perfekten Wetters in den letzen Tagen/Wochen kein Problem war, da die meisten Matschpfützen mehr oder weniger trocken waren. Quer durch den Wald und die abgeschliffenen Steine haben wir uns der Baumgrenze genähert.

Exkurs: Wie wir vielleicht schon gesagt haben ist es faszinierend, dass die Nordamerikaner die Straßen fast immer pfeilgerade den Berghoch bauen, egal wie Steil die Straße dann auch ist. Ähnlich betreiben sie es mit den Trails. Wo wir in Mittenwald vielleicht 5 Serpentinen hätten geht der Trail hier schnurstracks gerade durch Wald den Berg hoch. :)

Nun zurück zur Wanderung. Als wir uns der Baumgrenze näherten haben wir auch eine tolle Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Gletscher bekommen. Nun nachdem die Bäume immer rarer und die Aussicht immer besser wurde, haben wir nach 4h nochmal eine Pause gemacht. Dort den Gipfel in Sichtweite haben wir unsere ersten Bergziegen (weiß, riesiggroß, langes Fell) gesehen. In diesem Bereich konnte man am Boden auch überall sehr leckere Blaubeeren finden. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel waren dann nochmal ganz schön anstrengend, da wir schon fast 5h unterwegs waren und es sehr steil war haben wir dort unsere Beine ganzschön gespürt. :) Die Aussicht von dort oben hat einen aber für alle Qualen entschädigt. Ich denke man muss nicht viel dazu sagen. Schaut euch das Video und die Bilder an, dann könnt ihr euch vielleicht annähernd vorstellen wie toll es dort war. Als wir oben in der Sonne saßen, hatte eigentlich keiner Lust wieder fast 5h hinunter zu laufen. Kurz zusammengefasst nach fast 5 stündigem Abstieg mit atemberaubender Aussicht auf den Gletscher haben wir nach 11,5h auf den Beinen wieder das Haus von Mark und Elaine erreicht. Dort haben wir uns wieder super unterhalten, von Mittenwald erzählt und lecker gegessen.


Für den Sonntag haben wir dann einen Ausflug nach Downtown Juneau geplant. Mark hat uns wieder ein *****Sterne Frühstück zubereitet. Dieses mal mit Melone, und Sourdough(Sauerteig) Pfannkuchen. Danach hat er uns mit in die Stadt genommen. Mit den Gutscheinen von Elaine für die örtliche Bergbahn sind wir also dort hochgefahren und haben die Aussicht von dort genossen. Adler gesehen und uns einen wirklich guten Film über die Geschichte der Tlingit (1st Nations in dieser Region) angeschaut. Den restlichen Nachmittag haben wir damit verbracht ein bisschen durch die Stadt zu bummeln und zu shoppen.


Heute Morgen war Mark so nett, uns zur Fähre zu bringen. Denn aus unerfindlichen Gründen, fährt kein Bus zum Fährterminal. Jetzt gerade befinden wir uns auf dem Wasser und sind auf dem Weg zu unserem letzten Ziel in Alaska, Skagway. Eine kleine Stadt (800 Einwohner) die Ausgangspunkt des legendären Goldrushs 1898 war. Dort werden wir wahrscheinlich bis Mittwoch bleiben und uns dann auf nach Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon, machen.


Bis dahin beste Grüße bei wiedermal strahlendblauem Himmel aus Alaska


Tobi und Vici

Sonntag, 19. September 2010

Petersburg – Juneau

NordNews!

Es geht immer weiter die Küste rauf Richtung Norden. Grad sitzen wir nach einer weiteren Nacht auf der Fähre (inkl. Drei Schulklassen) an Deck und berichten euch über unsere letzten vier Tage in Petersburg. Wie schon gesagt, Petersburg wird im Reiseführer als kleines, nicht allzu touristisches Fischerdorf beschrieben.
Mein erster Eindruck war: Super, traumhaft! Gletscher im Hintergrund eines kleinen Dorfes wie in Norwegen (wird auch little Norway genannt).
Mein zweiter Eindruck: Scheisse! Spatz, wann geht die nächste Fähre von hier weg?
Mein letzter Eindruck: Unbeschreiblich schön, hier hatte ich einige der besten Erlebnisse überhaupt!
Aber erstmal der Reihe nach… Wir sind also bei schönstem Wetter angekommen, die Kulisse ist einfach atemberaubend! Am Fährhafen hat uns unser CouchSurfingHost abgeholt, ein 28jähriger Fischer aus dem Dorf, der nur im Sommer hier ist und im Winter die Welt umtravelt. Tja, wie soll man sich so einen AlaskaFischer vorstellen? Geprägt von Regen, Wind und Schnee im ganzen Jahr, keine Sonne und Touristen gewohnt, da steht die Kommunikation nicht an erster stelle, sprich er spricht nicht viel… Wir hatten Fragen über Fragen über die Umgebung, das Dorf, das Meer, die Gletscher, WieHochIstDas, WieTiefIstDas, WieWeitIstDas, WoKommtDasHer, WieMachtManDas und WieFunktioniertDas? … Und vier Tage Zeit alle Fragen zu beantworten. Nach der ersten DorfSupermarktFlughafenStrandFührung haben wir uns noch einen schönen Nachmittag im MetropolenZentrum (ohne cafe!) gemacht, Wattn gespielt und einen kleinen Inseltrail bewandert. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war Sonnenschein pur, eine Aussicht wie schon seit Jahren nicht mehr für Alaska :) Nachdem die NächstMöglicheFähre erst am MittwochMittag ging, mussten wir den Dienstag irgendwie rumbringen und haben uns für eine Wanderung entschieden, Kris, unser Host hat uns sogar begleitet. Die Wanderung gehört zu einer der schönsten die wir je gemacht haben. Ca. 800 Höhemeter rauf auf den Raven’sRoost. Der Trail an sich ging wieder die meiste Zeit über Baumstämme und Bretter, da der ganze Berg aus Regenwald und Sumpf besteht. Nach 2:20 obenhinten angekommen hatten wir eine super Aussicht und mal wieder einen Sonnenbrand auf der Nase. Nach kurzer Pause ging es über die gleiche manchmal sogar recht abenteuerliche Strecke wieder zurück!
Für den nächsten Tag hat uns Kris angeboten zu einem Gletscher zu fahren. Also gut, bleiben wir doch wie geplant bis DonnertagNacht und fahren dorthin… Im Nachhinein das Beste was passieren konnte! Früh morgens um acht ging es los das Boot (oder besser AluNussschale) holen, ins Wasser lassen und ab mit VollSpeed zum Gletscher. Ohne Windschutz, bei 35 km/h kann das im Gletscherwasser durchaus kalt werden, GottSeiDank haben wir unsere Winterjacken schon im August gekauft! Der Gletscher selbst liegt am Ende eines langen Fjordes, die Fahrt dorthin hat ca. 2 Std. gedauert, da wir uns durch Eisberge und Brocken unseren Weg suchen mussten! Aber alles frieren, nassspritzen und durchrüttelt war vergessen als wir schließlich da waren! Atemberaubend, fantastisch, unglaublich! Selten haben wir etwas so faszinierendes gesehen wie diesen Gletscher, der direkt im Meer endet. Immer wieder sind kleine Teile abgebrochen und haben ganz nette Wellen verursacht. Unvorstellbar die Kraft die dahintersteckt, vor allem wenn ein großer Eisberg abbricht! Deswegen ist es auch gefährlich sehr nah hinzufahren, obwohl wir schon bis zu 200Meter nah hingefahren sind, übrigens immer von neugierigen Seehunden begleitet. Die hellblauen Farben, die verschiedenen Formen und alles DrumHerum ist schwer zu beschreiben, am besten ihr seht euch einfach die Bilder an! Wieder daheim angekommen haben wir uns in der Sonne mit HeißerSchokolade aufgewärmt und den Tag ausklingen lassen.
Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Petersburg, haben wir noch einen Ausflug in die Wildnis zum GranateKlopfen unternommen. Kris hat uns an eine Stelle im Wald geführt, wo die GranatSteine im Gestein lagern und man sie mit dem Hammer rausklopfen kann. Hier hatten wir unseren Spaß und haben einige große Steine (Tobi) und kleine Steine (Victoria) rausgeklopft. Auf dem Rückweg haben wir noch bei einer ÜberdimensionalenHängematte vorbeigeschaut, ein Fischernetz das hoch in den Bäumen hängt, natürlich mit Traumkulisse WaldSeeAlaskaNatur.
Weiter ging unsere Fähre um EinUhrNachts nach Juneau!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir doch die einige der schönsten Erlebnisse unserer bisherigen Reise in Petersburg und sind Kris sehr dankbar, dass er uns an die besten, schönsten und faszinierendsten Orte gebracht hat! Außerdem für den FrischUndSelbstGeräuchertenLachs, Weltklasse!



Glücklich und mit großer Vorfreude auf Juneau (30.000 EW !:) schicken wir euch also GletscherGrüsse und hoffen es geht euch auch so gut wie uns!

Montag, 13. September 2010

Prince Rupert – Ketchikan – Petersburg

Es gibt News vom Ende der Welt ;)

Nach den 15h Fähre, nachts in Prince Rupert angekommen hat diese „Stadt“ noch einen netten Eindruck gemacht. Das Hostel in das wir eingecheckt haben war sehr freundlich und liebevoll gestaltet. Sehr viel mehr lohnt es sich auch über Prince Rupert nicht mehr zu sagen. Wir hatten einen ganzen Tag Aufenthalt, waren im Museum of Northern British Columbia, sind zwei Mal durch die Stadtgelaufen und das war’s. Sehr viel mehr gab es da nicht. Die Sehenswürdigkeiten aus den Touristenführern haben sich als nicht erwähnenswert herausgestellt. Also ging es dann auch schon weiter, und das sehr früh! 3:15 Uhr aufstehen, Taxi um 3:40, Ticketkaufen, Zoll (Canada-USA, sind sie Terroristen?? usw.), Abfahrt um 5:00 Uhr.

Diese Fahrt war unspektakulär, erstens weil es mitten in der Nacht war und wir geschlafen haben und zweitens weil das Wetter schlecht war und es geregnet hat. In Ketchikan angekommen wurde es dann jedoch spannender, denn wir schauten unserer ersten CouchSurfing Erfahrung entgegen. Abbie (unser Host) war so nett und hat die Wohnung offen gelassen (es hat sich herausgestellt, dass sie das immer tut -> Alaska). Abbie wohnt in einer netten Wohnung mit ihrem adoptieren Sohn Donavan. Als wir durchgeweicht vom Regen dort ankamen haben wir mit einem mulmigen Gefühl eine wildfremde Wohnung betreten, uns breitgemacht und dann aufgemacht die Stadt (8000 Einwohner) zu erkunden. Nach unserer Erfahrung von Prince Rupert haben wir nicht all zu viel von Ketchikan erwartet. Als wir uns jedoch Downtown angenähert haben, konnte man recht schnell erkennen, dass diese Stadt etwas mehr Leben in sich hat. Das hat auch einen einfachen Grund, im Sommer legen dort täglich 2-4 riesen Kreuzfahrtschiffe an. Demzufolge besteht die Stadt gefühlt zu 2/3 aus Juwelieren und Souvenirgeschäften. Den ersten Abend haben wir dann allein in Abbies Wohnung verbracht, da sie zu einem Fußballspiel von Donavan musste. Am nächsten Tag haben wir uns dann die Stadt genauer angeschaut und uns mit einem anderen CouchSurfer verabredet (bei ihm hätten wir zur Not auch schlafen können). Er arbeitet im Sommer in Ketchikan und fährt ein Duckboat (ein Touribus der auch schwimmen kann). Mit ihm haben wir uns dann für den nächsten Tag zu einem Ausflug auf seinem Boot verabredet. Außerdem hat er uns gesagt was noch sehenswert wäre. Gesagt getan also sind wir zur CreekStreet, eine Straße in der alle Häuser auf Pfählen stehen, gegangen. Dort haben wir dann zum ersten Mal so richtig viele Lachse gesehen. Ich meine nicht ein paar die aus dem Wasser springen, sondern das ganze Wasser voll wie in einer Fischzucht. Der CreekStreet sind wir dann gefolgt dort haben wir dann drei Seehunde gesehen die in dem kleinen Bach die Lachse gefangen haben. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass das viele Lachse waren, aber weit gefehlt 5 Minuten Fußweg weiter wurden es noch viel mehr. Und es hat abartig gestunken (denn Lachse kehren sieben Jahre nach ihrer Geburt zu ihrem Geburtsort zurück und Leichen dort. Im Anschluss sterben sie.). Das heißt der ganze Bach ist zur hälfte voll mit lebendigem Fisch der rumspringt und zur anderen Hälfte mit totem Fisch der stinkt wie die Hölle! :) Abends hat uns Abbie noch ein bisschen die Gegend gezeigt und wir haben den Totem Park besichtigt, noch mehr tote und lebendige Lachse angeschaut und unseren ersten BÄREN gesehen! Der war zwar nur am Waldrand als schwarzer Punkt zu erkennen, aber immerhin der erste BÄR!
Am nächsten Tag sollte es eigentlich mit Herminio zum Krabbenfischen gehen, aber nachdem er am Vorabend scheinbar ein wenig zu lange weg war und etwas verkatert gewirkt hat, haben wir nur eine Bootstour unternommen und er hat uns Ketchikan und Umgebung vom Meer aus gezeigt. Traumhaft! Denn wir hatten wiedermal bestes Wetter. Im Anschluss haben wir uns endlich um unsere Bewerbungen für den Winter gekümmert und uns bei allen großen SkiResorts, von Whistler über Vernon, Kamloops, Banff, Jasper bis Panorama beworben. Ach ja zwischen all diesen Erlebnissen waren wir noch auf einem kleinen wunderschönen Trail über Ketchikan unterwegs. Von diesem Trail hat man eine unglaublich tolle Sicht über den Fjord (hier Inlet genannt) und die Stadt. Heute haben wir uns noch einen anderen Trail angeschaut. Dieser hat um einen kleinen See herumgeführt. Welch Überraschung auch hier hat es von Lachs nur so gewimmelt und an machen Stellen auch gestunken. :) Danach hieß es noch eine Couch für Juneau zu finden und den Kampf mit unseren Taschen wieder aufzunehmen.



Jetzt gerade (23:45Uhr) sitzen wir auf der Fähre und warten auf die Abfahrt nach Petersburg unserem nächsten Ziel. Dort werden wir morgen Früh von unserem nächsten CouchHost abgeholt. Petersburg ist angeblich ein sehr kleiner Ort. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die neuen Erlebnisse. Bis dahin euch viel Spaß beim genießen der Bilder, eure zwei Alaskianer!



Mittwoch, 8. September 2010

PortHardy - PrinceRupert

Port Hardy – Prince Rupert
Eine Kurzbeschreibung: Nebel, Bäume, Bäume, Meer, Meer, Deutsche, Bäume, Bäume, Meer, Meer, Wale, Meer, Meer, Bäume, Bäume, Deutsche, Sonne, Bäume, Bäume, Meer, Meer, Delphine, Sonne, Meer, Meer, Bäume, Bäume, Wale, Prince Rupert.






Und hier die lange Version … Nach unserer NeunStundenBusfahrt von Ucluelet nach PortHardy, am Nordende der Insel, haben wir in diesem kleinen Kaff (4.000 EW und dabei die größte Siedlung der Nordinsel) ein super Hostel gefunden. Die Busfahrt an sich war wunderschön an der Küste entlang und dann in den Wald hinein, der dort schon nicht mehr enden wollte. Im Hostel angekommen waren wir für diese Nacht die einzigen Gäste und haben uns einen schönen Abend mit dem HomeKino gemacht. Am nächsten Tag hat es leider geregnet, aber das Paar vom Hostel hat uns auf einen Ausflug mitgenommen! Wir waren bei einem KanuSchnitzer von den FirstNations, Sohn vom Häuptling, der im Anbau ein kleines Museum hat und die Kanus für die OlympischeFackel gebaut hat. (Zur Erinnerung: die Fackel wird ja immer in der Weltgeschichte umhergetragen, für Vancouver 2010 hat die Fackel jeden Stamm der FirstNations einmal besucht und dafür die meiste Zeit gebraucht – so wurde uns das erklärt… ) Nach dem Besuch haben uns die beiden mitten in der Wildniss bei einem Trail rausgelassen auf dem wir zurück nach PortHardy gehikt sind. Dieser Trail war eine der besten Unternehmungen bis jetzt! Nachdem wir uns durch 10cm hohen Schlamm und Matsch gekämpft haben wurden wir mit einem Weg auf Baumstämmen belohnt! Mitten durch ein Moor, an einem Märchensee entlang, mitten in der WildnisPampa!
Kleine Geschichte: Der Busfahrer auf dem Weg nach Ucluelet hat uns folgenden Tip gegen Bären gegeben: Wenn wir wandern gehen, immer zu zweit loslaufen! Achte darauf dass du immer einen dabei hast der langsamer ist wie du! Wenn du der Langsame bist: Packe Schinken in den Rucksack des schnelleren …
Wir haben es vorgezogen immer laut zu reden, das soll genauso gut helfen! … und so haben wir GottSeiDank keinen Bär, Wolf, Puma oder so gesehen, obwohl es hier von diesem Wildlife nur so wimmelt! Auf dem Weg zurück wurden wir noch mit einigen Seeadlern belohnt, die fliegen hier rum wie die Amseln daheim!
Heute, Dienstag, ging es dann um 5:30Uhr los zur Fähre nach PrinceRupert. Die Fähre ist richtig groß und hat super große Fenster zum rausschauen mit den Sitzen direkt davor! Nachdem der Start von 30MeterSichtNebel und 5MeterHohenWellen begleitet wurde haben wir die InnerPassage erreicht und sind durch die Inseln an der Küste entlang hoch gefahren. Nach TobisWirdJetztSchonSeekrankAnfangsSchwierigkeiten hat der Nebel sich verzogen und wir hatten den ganzen Tag bestes Wetter, keine Wolke am Himmel aber ein Sonnenbrand in einer Gesichtshälfte… (V*…). Die InnerPassage entlang zu fahren ist nicht spannend aber sehr beeindruckend! Die Landschaft an sich ist immer ähnlich. Riesige Inseln mit Bergen drauf die aus nichts außer Bäumen bestehen. Ich wusste ja dass Canada viele Bäume hat, aber das ist schon unvorstellbar! Bäume bis zum Horizont, dicht an dicht, grad dass sie an der Küste nicht ins Wasser fallen!!! 15 Stunden lang und das ist erst der Anfang! Wale, Delphine, Seehunde und einen Haufen große Wasserfälle gibt es hier, nur keine Menschen und Siedlungen…
Jetzt sitzen wir immernoch auf der Fähre, die Sonne geht unter und gegen halb elf landen wir in PrinceRupert und dann ab ins Hostel (mit Abholservice!). Dort bleiben wir einen Tag, dann geht es weiter nach Norden! Nächste News gibt es vielleicht aus Ketchikan, erste Station in Alaska.
Bis dahin, viele Grüße aus der InnerPassage! Eure Vici und Tobi!

Montag, 6. September 2010

Vielen Dank!!!



Wir wollen uns auf diesem Wege noch herzlich bei Mechi, den vier Mehalchins und Viktoria & Ron für die Gastfreundschaft und die wunderschönen Tage bedanken!
Wir hatten eine schöne Zeit!
vielen Dank für alles!

Vancouver Island

Schöne Grüße vom Pazifik! Wir haben nun also die USA verlassen und sind mit der Fähre in Sidney gelandet. Nicht ganz in Australien, aber immerhin 30 km von Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, entfernt. Von dort aus sind wir mit dem Bus nach Victoria DownTown gefahren und haben uns da bei schönstem Wetter mal ein bisschen umgesehen. Victoria an sich liegt am Meer am südlichen Ende von Vancouver Island (übrigens die größte bevölkerte Insel an der Westküste von ganz Amerika) 78.000 Einwohner und seeeeehr hübsch! Wunderbar am Hafen gelegen, mit vielen schönen Häusern, schöner DownTown, alten Gebäuden und Museen. Auf alle Fälle einen Besuch wert! Hier haben wir gemütlich den Nachmittag verbracht =) gegen Abend sind wir nach MillBay (20km weg) gefahren, dort wohnt die Viktoria aus Mittenwald. Sozusagen Verwandtschaft und vor einigen Jahren hierher ausgewandert. Bei Viktoria und ihrem Freund Ron durften wir zwei Nächte schlafen, es war super! Am nächsten Morgen sind wir per Daumentaxi nochmal in die Stadt gefahren, weil wir noch einige Sachen erledigen mussten. Erst waren wir noch kurz im Royal Museum of British Columbia und wollten uns dann noch kurz um ein Handy kümmern. Kurz HAHA. Hat dann doch mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht und erfolglos war es auch noch. Deutschland ist ein Handyparadies im Gegensatz zu hier in Canada. Ein Prepaidtarif kostet 65 Cent pro Minute, Incomming und going, also immer! Guthaben löscht sich nach 30 Tagen automatisch auf wenn man nicht neu auflädt oder es verbraucht hat und außerdem gibt’s nur in den großen Städten und deren Umkreis Netz. Eigentlich brauchen wir das Handy nur um für die Bewerbungen erreichbar zu sein, aber das nützt uns nichts wenn wir die nächsten Wochen im Norden unterwegs sind ohne Netz …. Also drei Stunden später weiter ohne Handy. Mit dem Daumentaxi zurück hat es etwas länger gedauert, aber ist ganz nett so ne Stunde am Highway. Dafür gings am Freitag in der Früh mit dem Bus nach Ucluelet, auf der Westseite der Insel (Tofino der bekannt Ort ist nur 30km entfernt). Hier gibt es Massenhaft Surfer (nur mit Neo, eh klar J) , Bären, Wölfe, Berglöwen (Pumas) und Touristen. Hier haben wir am Samstag den WildPacificTrail bewandert und den FlorenciaBay erkundet, mit dem Radl. Wunderschön, fast wie im Regenwald, an manchen Stellen ist die Sicht in dem Wald unter zwei Metern weil es so dicht gewachsen ist. Wir hatten also einen super Tag hier an der Küste, sogar mit viel Sonne!

Und jetzt sitzen wir im Bus nach Port Hardy, am Nordende der Insel. Die Fahrt dauert neun Stunden, also viel Zeit zum schreiben und Landschaft genießen, denn auch wenn es Busfahren ist, die Umgebung ist einmalig schön! Von Port Hardy geht’s am Dienstag in der Früh um halb 8 mit der ersten Fähre weiter Richtung Alaska, die ganze Küste rauf, dabei vier Mal HoppOn-HoppOff.

Wenn die Internetsache dort oben so ist wie das Handynetz dann hört ihr so schnell nichts von uns, aber es geht uns trotzdem gut! =) Bis bald, Vici und Tobi


PS: Hatten heute nen tollen Trip aber mehr gibts die nächsten Tage dann aus Prince Rupert ;)

Freitag, 3. September 2010

Hello Home,

wir sind gerade in Ucluelet an der Kueste von Vancouver Island gelandet. Uns gehts gut, Wetter ist bestens und wir werden hier mal die Gegend mit den Baeren, Sealions und Adlern erkunden. Bilder gibts erst wenn wieder ordentlich Internet funktioniert, im Moment sitzen wir im Internetcafe.
also viele Gruesse heim, bis bald,
Vici und Tobi