Hier sind wir

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Hier seht ihr unsere Reisestrecke - Sind jetzt gerade in Québec Ciy

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Herzlich willkommen auf unserem Blog. Hier werden wir euch über unser "Work and Travel"- Jahr auf dem laufenden halten. Über Kommentare von euch würden wir uns freuen.

Canada Countdown

Freitag, 8. Juli 2011

Inselabenteuer

So liebe Leute, jetzt sind wir in North Sydney in Nova Scotia angekommen und werden hier für zwei Wochen bleiben. Daher habe ich jetzt auch genug Zeit um euch von unserer letzten Woche auf PEI (Prince Edward Island) und den Îles de la Madeleine, Quebec zu berichten.


Da sich Trampen hier im Osten bisher als nicht allzu einfach herausgestellt hatte, haben wir beschlossen die 300km von St John nach Charlottetown, der Hauptstadt von PEI, mit dem Bus zu überbrücken. Auf dem Weg haben wir dann unser erstes Elchbaby gesehen. Der oder die kleine ist mit seiner Mutti für 500-600 Meter neben dem Highway hergelaufen, so dass wir eine perfekte Sicht auf sie hatten! In Charlottetown angekommen, haben wir ins beste Hostel Canadas eingecheckt! Vom ersten Blick an war dieses Hostel einfach nur genial, sehr sauber, nette Mitarbeiter und einfach mit Liebe eingerichtet. Nur zu empfehlen!! Charlottetown ist die Gründungsstadt Canadas, hier wurde die „Confederation“ beschlossen. Deshalb heißt auch die große Brücke zwischen New Brunswick und PEI „Confederation-Bridge“ und man kann einfach nicht verpassen, dass hier Canadas Ursprung liegt. Einen Tag auf PEI haben wir genutzt um die Stadt zu erkunden und den zweiten um die schönen Strände der Nordküste zu bewundern und bewandern. Im Hostel haben wir ein Geschwisterpaar aus Victoria aufgetan die uns den ganzen Tag mitgenommen haben, so konnten wir wieder mal auf Hitchhiken verzichten und sind elegant und kostenlos vorwärts gekommen. PEI ist bekannt für seine rote Erde und seine Kartoffeln. Durch die rote Erde hatten die Strände eine tolle Farbenpracht, rote Klippen, weißer Sand und grüne Wiesen oder Bäume. Es gibt dort auch sehr viel Fischerei, im speziellen nach Hummer und Austern. Charlottetown selbst ist eine kleine übersichtliche Stadt mit bedeutender Geschichte die sonst aber nicht allzu viel zu bieten hat.

Dann ging‘s am nächsten Tag per Daumentaxi nach Souris von wo aus wir die Fähre nach Îles de la Madeleine genommen haben. 5h später und nach einer schön ruhigen und sonnigen fahrt sind wir dann in „Cap aux meules“, der Hauptinsel des Archipels (ca. 80km lang und maximal 10km breit) angekommen. Dort wurden wir abgeholt und haben uns kurze Zeit später mit unserer Couchsurferin Do (Dominique) getroffen. Do wohnt nach Abschluss ihres Studiums wieder bei ihren Eltern, als wir dann beim Elternhaus ankamen hat ihr Dad auch total süß auf uns gewartet. Er hatte zuvor bei „Google-translator“ versucht zu lernen, was „Welcome“ auf Deutsch heißt. Von dem „Willkommen“ konnte man zwar nichts verstehen, aber der Versuch zählt! =)

Am ersten Tag auf den Inseln haben wir das tolle Wetter genossen und Do hat uns die Insel und ihre besten Strände gezeigt. Von denen haben sie auch mehr als genug, zusammen mehr als 300km… Die Inseln bei Tageslicht zu sehen war traumhaft. Grün wie Irland, immer das Meer zu sehen und wunderbare kleine ganz kunterbunt farbige Häuser. Der Sand auf der Westseite war wie auf dem besten Beachvolleyballplatz und die Dünen haben großartig als Fotomotive gewirkt. Nachdem wir dort einige Zeit im Sand und der Sonne verbracht hatten, haben wir uns zur Ostseite aufgemacht. Bis zur Ostseite wären es glaube ich nur 1km gewesen, aber Dominique wollte uns einen ganz besonderen Strand etwas südlicher auf den Insel zeigen.

Dieser Strand war ganz anders als der erste, der Sand deutlich rauer und nicht so weiß, keine Dünen mehr, dafür jedoch wunderbare rote Felsklippen. Nach 5 jähriger Abstinenz im Salzwasser habe ich mich dann auch gnadenlos in den durchaus „zapfigen“ Atlantik gestürzt. Französische Crêpes am Strandkiosk wurden dann genüsslich zu Mittag in einer Hängematte genossen. Die Rückfahrt entlang der Panoramastraße, durch Dünen, entlang von Klippen und weiteren Stränden musste noch mehrfach als Fotomotiv herhalten. Den Abend haben wir im gemütlichen „La Grave“ verbracht. La Grave, in dem Do auch arbeitet, ist ein kleiner Ort der nur im Sommer für Touristen geöffnet ist. Man könnte jetzt meinen ohhhh Kitschalarm, aber dem war gar nicht so, die Restaurants machen einen guten Eindruck und die winzigen Geschäfte sind zwar für Touristen, haben aber nicht den üblichen „Touri-Massenprodukt-Schmarrn“ auf der Theke. Den nächsten Tag haben wir ruhig angehen lassen, waren ein bisschen in der Stadt unterwegs, ich habe meine Einführung ins Kitesurfen bekommen und am Abend haben uns Dominiques Eltern auf einen kurzen Segeltrip mitgenommen. Es war nicht lange, aber ein nettes Erlebnis! Freitag fand die große Segelregatta rund um die Inseln Stadt, an welcher auch Do mit ihrem Vater teilnahm. Nachdem wir sie zum Start gebracht hatten und diesen gespannt verfolgt haben, sind wir aufgebrochen zu meiner wirklichen Kitesurf-Unterrichtung. Da der Wind aber nicht ganz so genial war an dem Tag, hat sich alles ein wenig schwieriger dargestellt als erhofft. Aber nichts desto trotz hab ich gelernt wie man so ein Megateil fliegt und kurz bevor ich dann aufs Brettl steigen sollte ist der Wind einfach zusammengebrochen so dass nichtmal mehr der Kite fliegen wollte…Muss ich dann halt wohl am Walchensee lernen =)

Das waren dann auch schon wieder unsere Inselabenteuergeschichten. Im Moment sind wir schon in Cape Breton, Nova Scotia und genießen ein etwas ruhigeres Leben nach knapp 6 Wochen „on the road“. Wir melden uns dann bald wieder bevor es abgeht nach Neufundland.

Ahoi, eure Insulaner (Cape Breton ist auch eine Insel)

Donnerstag, 30. Juni 2011

Im Osten

So, nachdem wir also wohlbehütet den Osten erreicht haben, werden wir euch nun mit Quebec und New Brunswick Nachrichten versorgen.

Nachdem wir euch zuletzt von unserem französischen Frühstück berichtet haben,haben wir den Tag im alten Quebec City vertrödelt, uns vom NewYorkerMenschenStress erholt und es genossen wieder eine Stadt mit Kultur und Geschichte entdeckt zu haben. Abends haben wir unseren CouchSurferHost Georges getroffen, der dem CouchSurfing alle Ehre gemacht hat und uns gleich zur ersten Touristattraktion gefahren hat, die ---- Wasserfälle. Georges ist um die 55 Jahre alt, lebt in einem Vorort von Quebec und weil seine Freundin in Graz lebt,kann er sogar ein bisschen Deutsch.






Also haben wir uns in drei Sprachen, Englisch, Deutsch und Französisch verständigt. Obwohl man ehrlich sagen muss, des was die Quebecois hier sprechen ist nicht ganz das französisch welches wir kennen…. Wir waren im ersten Moment schon schwer enttäuscht von uns selbst… kann es denn sein dass wir von sieben Jahren FranzösichQuälerei n der Schule alles vergessen haben? Erlöst hat uns dann eine Französin aus Frankreich. Als sie mit uns geredet hat, haben wir 90% verstanden. So waren wir also glücklich dass es nicht an uns liegt. Die Französin selbst sagt, dass es für sie schwer ist alles zu verstehen, es ist einfach ein sehr besonderer Dialekt.

(Fängt schonmal so an, dass sie anstatt tü (also das fr. Du) tzü sagen. Ist zwar nur ein Buchstabe unterschied, macht für den NichtFranzösischExperten aber viel aus…. )

Georges hat am nächsten Morgen zur Arbeit müssen, also haben wir uns allein in die Stadt aufgemacht, nochmal QuebecCity, der alte Teil der wirklich wie eine französische Kleinstadt ist. QuebecCity hat auch nur 170.000 Einwohner, also recht gemütlich nach NewYork. Kleine Gässchen, einheimische Läden, KopfsteinPflaster und eine gute Portion Sonne haben uns einen schönen Tag gemacht. Später haben wir uns mit Georges getroffen, einmal den SanktLorenzStrom mit der Fähre überquert und dann heim zum Essen. Und weil Couchsurfen heißt die Locals kennen zu lernen, sind wir am nächsten Morgen zu Georges Familie zum Frühstück. Von den 11 Geschwistern war nur ein Bruder da, inkl. Frau, seinen Eltern und dem Hund. Dort haben wir unseren ersten FrenchToast

genossen, geratscht und uns weiter in Französisch probiert. Später noch die Île d’Orleans angeschaut, einen weiteren Wasserfall und einen Haufen Fotos geschossen. Den Sonntag haben wir gemütlich vertrödelt, Fotos bearbeitet, Fotolehre gelernt und vier wunderschöne Tage mit einem gemeinsamen Abendessen gekrönt. Auch wenns vielleicht nicht bahnbrechende spannende Geschichten hier zu erzählen gibt, so hatten wir doch schöne Tage und mit Georges den besten CouchSurferHost ever. (inkl. Jeden Morgen Obstsalat!)



Ab Quebec wollten wir auch wieder hitchhiken, also trampen. Nachdem wir im Westen damit nur gute und schnelle Erfahrungen gemacht haben, dachten wir uns, Kinderspiel; so geht’s im Osten hoffentlich auch weiter… hahaha. Naja, hat uns etwas mehr Zeit gekostet als geplant, von Quebec nach Rivière de Loup zu kommen und von dort auch nach Fredericton in New Brunswick. Was wir an Wartezeit verloren haben, waren die Quebecer gewillt an Geschwindigkeit wieder rauszuholen, ….. aber wir haben es trotzdem ohne Zwischenfall nach Fredericton geschafft. Die Stadt selber is wirklich nicht sehr spannend, ein paar alte Häuser und eine nettes Parlamentsgebäude, in dem heutzutage immernoch jeden Tag vom Geschirr gegessen wird, das 180 Jahre alt ist. Warum sollte es auch im Schrank vergammeln? Hilft ja auch keinem.

Von Fredericton aus sind wir nach Saint John, also ans Meer gehitchhiked und wurden von Jared und Chris mitgenommen. Und da Canada ohne Auto etwas schwierig ist und die beiden am nächsten Tag nichts zu tun hatten… haben sie uns also angeboten uns auf den FundyTrail mitzunehmen. Jawohl!

In Saint John gibt's ReversingFalls, also ein Fluss der bei Ebbe ins Meer fließt und bei Flut das Meer in den Fluss. Inkl. Stromschnellen die sich eben umdrehen und dann einfach bergauf fliesen! Cool!

In der Bay on Fundy selbst ist der größte Tidenhub der Welt, das heißt zwischen Ebbe und Flut liegen hier immer zwischen 8 und 14 Metern!!! Größter jemals gemessener Unterschied: 16,6 Meter!





Außerdem haben sie da die längste HausHolzBrücke der Welt, also eine Brücke mit Dach und so, und wenn man da durch fährt ist es „Pflicht“ die Luft anzuhalten, die Füße zu heben, zu hupen und sich was zu wünschen! Multitasking wird in New Brunswick eben groß geschrieben!

Und auch so hatten wir wieder tolle Tage in NewBrunswick, haben viel gesehen und sind gespannt am SamstagMorgen um sechs in den Bus nach PrinceEdwardIsland eingestiegen.












Und da dieser Eintrag schon wieder zu lang ist, mach ich jetzt Schluss auch wenn wir PEI schon wieder hinter uns gelassen haben. Wir sitzen gerade auf der Fähre nach Île de la Madeleine, geniesen die Sonne und denken an euch! Bis bald, dann mit Inselabendteuern!

Freitag, 17. Juni 2011

The Big Roadtrip

15 Tage: 6 canadische Provinzen, 6 amerikanische Staaten, 10 verschiedene Städte, 6 Übernachtungen im Bus und 6.500 Km. Oder auch: von West nach Ost.

Salut mes amis! Nous sommes á Quebec! And this is how we got here…

Nachdem wir Tobis Eltern am Flughafen von Vancouver wieder wohlbehalten gen Heimat geschickt haben, waren wir also wieder ZuZweitAlleine unterwegs. Der ursprüngliche Plan war, nun mit der Mechi ins Okanagan Valley zu fahren und die Gegend dort zu erkunden. Das hat aber leider gripperlicherweise nicht geklappt. Da es aber für uns dann Zeit wurde endlich gen Osten zu fahren haben wir einen Master15TagesPlan ausgeheckt. Der GreyhoundBus bietet hier ein 15TagesTicket an für $250 mit dem man durch ganz Nordamerika touren kann, allerdings nicht östlicher als Montreal! Und so ging es dann los, am 1. Juni von Bellingsham (USA) nach Kelowna, im OkanaganValley inkl. See, wie man sagt der Gardasee von Canada! Und es ist wirklich so. Eigentlich wollten wir nur einen Tag bleiben, aber es war so schön am Strand….

In Kelowna haben wir uns vom Haushügel, dem Knoxmountain einen guten Überblick verschafft, die Aussicht auf Weinberge und Apfel/PfirsichPlantagen genossen und uns den Strand zum NachmittagsEntspannen ausgesucht. Am nächsten Tag haben wir noch den ValleyKettleTrail beradelt, eine alte Eisenbahnstrecke immer am Canyon entlang die zum Radlweg ausgebaut wurde. Durch einen Waldbrand 2003 komplett abgebrannt ist und sich dadurch eine neue, frische, grüne und sehr besondere Landschaft gebildet hat! Schön!

Am nächsten Morgen ging es dann für 24 Stunden im Bus, nochmals durch die wunderschönen Rockies bei strahlendem Sonnenschein nach MooseJaw in Saskatchewan, die Provinz rechts neben Alberta.

Dort sind besondere Tunnels unter der Stadt zu sehen, die Tausende Chinesen und Al Capone für ihre Geschäfte benutzt haben. Von dort aus sind‘s nur 70km bis nach Regina, der Hauptstadt der Provinz und Heimatstadt von unserem CouchSurferHost Harwood. Wie immer wars toll zu Couchsurfen und neue Leute kennen zu lernen! Regina an sich nennt man das „Paris der Prärien“… ein Haufen Stahl und Glas mitten im PfannkuchenFlachenKeinHügelZuSehenLandSaskatchewan.

Unser Reiseführer trifft es ganz gut: „Man hat keine Bäume in der Prärie? Kein Problem, man pflanzt einfach ein paar Tausend. Man hat keinen See in der Prärie? Kein Problem, man gräbt einfach einen…“

Um ehrlich zu sein haben wir uns ganz schön verloren gefühlt in der großen Weite, nachdem wir seit fast einem Jahr nur von hohen Bergen umgeben waren…. Also haben wir uns mit Museum, HimbeerenPflanzen und am SeeEntlangJoggen vergnügt.

Über Nacht gings dann weiter im Bus nach Winnipeg, der Hauptstadt von Manitoba. Zwei Provinzen rechts von Alberta.

In Winnipeg haben wir uns den Tag Zeit genommen um die Stadt zu erkunden, die erstaunlich schön war, viel zu bieten hatte, endlich mal wieder historische Gebäude (dank der HudsonBayCompany mit Pelzhandel im frühen Kanada) und ein TitanicMuseum. So war der Tag schnell um….

… und über Nacht gings dann weiter nach ThunderBay in Ontario, drei Provinzen rechts von Alberta!

… Und das haben wir uns ehrlicherweise spannender vorgestellt. Da is aber nichts. Also haben wir den Tag in der Bibliothek verbracht, den weiteren Plan geschmiedet, Anne unsere CouchSurferHostin getroffen, bissl Sightseeing gemacht und dann ab ins Bett nach zwei Nächten im Bus. Und weil ThunderBay nicht so spannend war….

Gings am nächsten Morgen weiter für 25Stunden mit dem Bus nach MONTREAL in der Provinz Quebec! Vier Provinzen rechts von Alberta!

Und weil ThunderBay so langweilig war, war Montreal so aufregend! Wir hatten zufälligerweise genau das Formel1Wochenende erwischt, also war die Stadt superbusy. In Montreal haben wir bei Pascal gecouchsurft, wunderschöne Basilikas genossen, durch die kleinen Gassen der Altstadt geschlendert, Lamborginis und Ferraris begutachtet und den Ausblick bei Tag und bei Nacht auf Montreal vom MountRoyal genossen.

Und weil wir noch drei Tage Ticket übrig hatten und nicht weiter östlich als Montreal fahren können…. Fahren wir halt nach Unten!!!! Also, am nächsten Tag, auf nach BOSTON!

In Boston haben wir dann gemerkt dass wir das mit den Hostels in amerikanischen Städten bissl unterschätzt haben… Viel ausgebucht, also zwei Nächte in zwei verschiedenen Hostels. Macht nichts, dafür war die Stadt umso schöner. Da wir uns vorher noch nicht sehr viel informiert hatten über die Stadt waren wir umso mehr überrascht wie schön, historisch wertvoll und gut erhalten und lebendig die Stadt ist! Also haben wir alles gemacht was es zu bieten gab, BostonTeaParty, USS Constitution, 23 alte Häuser und Denkmäler, 45 alte historische Kirchen und eine Hafenrundfahrt der extraklasse.

Der ursprüngliche Plan war es jetzt nach New York zu fahren und dort noch vier Tage zu verbringen. Vier Tage? Haha. Da in NewYork in letzter kurzer Zeit einige Hostels geschlossen wurden, gab es in der ganzen riesigen Stadt kein einziges Bett für uns! Also was mach’ma?

Über Nacht nach NewYok und am Abend wieder raus. …

Und so hatten wir einen wunderbaren Tag in NewYork, inkl. Freiheitsstatue, Hafenrundfahrt, WorldTradeCenterResteUndWiederaufbau, EmpireStateBuilding, TimesSquare, CentralPark, RockerfellerCenter und vielZuViele Menschen.

… Und so ging‘s weiter über Nacht nach Quebec City, wo wir jetzt gerade bei französischem Frühstück sitzen, die Sonne genießen und später Georges unseren CouchSurferHost treffen werden!

So waren also unsere zwei Woche in KurzForm, detailliert gibt’s’es dann daheim =)

Liepe Sabine, alle Rechtzchreipfeler, und, Intapunkzionsfeler sind gewohllte Stillmitel! Dahnke.

P.S.: Bilder werden die Tage hochgeladen! Versprochen! Sind dort nicht ganz Up-to-date...

P.S.S.: Bilder sind jetzt hochgeladen. Habe noch nicht alle beschriftet, aber das wird nach und nach folgen :) Viel Spaß damit!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Besuch aus Deutschland

Hello everybody, I hope it goes good soweit! Haha… :)

Entschuldigt dass wir schon wieder etwas länger gebraucht haben um zu schreiben, aber diesmal gings ums Prinzip! Bammm! Soeben haben wir die 17 voll gemacht! 17? Ja 17 Bären halt!

In diesem Blogeintrag wollen wir euch ja über die RiesenweberscheCanadaReise berichten und die fing schonmal mit einem Drama für den canadischen Teil der Familie an. Jetzt mal ganz ehrlich, wie kann es sein, dass wir hier acht Monate lang uns den H***** abfrieren, Stunden durch den Wald latschen, noch mehr Stunden mit dem Auto und Bus über verlassene Straßen fahren und keinen einzigen Bären sehen ??? ( Den halben schwarzen Punkt in Alaska zählen wir mal nicht…) Und dann kommen die Herrschaften hier an, sind zwei Tage hier und haben fünf Bären inkl. MiniBabyBären auf der Kamera. Nein, dachten wir uns, so nicht. Also haben wir das BärenFindeGlück mal etwas herrausgefordert und schwups, … 1…2… 3… 4… …… …. … bis zum Ende der Reise stand es dann 11:16, weil die fünf hatten sie uns ja immernoch voraus. Jetzt fahren wir gerade auf dem Weg in den Osten, von Kelowna aus nochmal den ganzen Weg durch die Rockies und so haben wir heute noch ein paar gesehen. 17? Bammm! MamaBär mit MiniBabyBär hier! Also 19! Ihr kommt besser zurück, Sabine und Kurt! =)

Ja und neben den Bären war es auch ganz nett. Nachdem Sabine und Kurt sich alleine auf VancouverIsland, in Vancouver , Whistler und Kelowna vergnügt haben, sind sie am FreitagAbend, 13. Mai in Banff bei uns angekommen. Da unsere Saison in Sunshine erst am 23. Mai endet haben wir im März und April schon vorgearbeitet und uns so eine Woche frei gönnen können um gemeinsam Zeit zu verbringen. Also haben wir ihnen erstmal unser neues ZuHause gezeigt, Banff inkl. Aller Sehenswürdigkeiten, Sunshine inkl. Schneeschuhwanderung und DelirirumDiveEingang und Calgary inkl. Höchster Turm mit Aussicht auf die Rockies. Um ihnen nochmehr von den wunderschöneAtemberaubenden-UnvergleichlichenEinzigartigenRockies zu zeigen sind wir mit ihnen den IceFieldParkway nach Jasper rauf. Für 300km auf der wirklich schönsten Straße der Welt, BergAnBerg, GletscherAnGletscher, BärAnBär, WasserfallAnWasserfall, haben wir den ganzen Tag gebraucht. Wahrscheinlich haben wir es keine sieben km ohne Stopp geschafft, aber es ist halt einfach zu schön! In Jasper sind wir am nächsten Tag zum MountRobsonProvincialPark, höchster Berg der Rockies, um dort zum KinneyLake zu wandern. Eigentlich gibts hierfür nicht die passenden Worte, alles wäre untertrieben, also schauts euch am bestern die Fotos von dem See an, es ist unbeschreiblich schön. Wieder zurück in Banff haben wir im KananaskisCountry noch GrizzlyMama mit zwei DreiMonateAltenMiniBabyBären gesehen, natürlich nur vom Auto aus, weil… you don’t wanna mess with ´MommaBear! Und dann simma noch zackzack den SulphurMountain rauf, zackzack unsere Skiverkauft, zackzack rauf zum LakeLouise & LakeAgnes (beides noch im WinterWunderland vergraben) und zackzack war die Zeit in Banff um und der letzte Arbeitstag stand vor der Tür.

Der letzte Tag in Sunshine ist immer Slushcupday. Hä? Ja 60 Verrückte die mit Ski Anlauf nehmen und über eine Schanze ins kalte SchneeWasserBecken springen. Brrrrr…. Wer am weitesten kommt hat gewonnen. Wirklich lustig zum zusehen. Umso trauriger war der Abschied von allen unseren Freunden in Sunshine und Banff. Wir hatten einen fantastischen Winter, haben viel gesehen, viel erlebt und viel geskied.

Also haben wir am nächsten Morgen vier große Koffer, eine ExtraReiseTasche und einen Skisack ins Auto geklemmt und sind nach Waterton, an der MontanaGrenze, gefahren. Wunderschön auch dort, trotz Nebel und NieselRegen. Weiter durch die Rockies zurück, durch das OkanaganValley (Der Gardasee Canadas inkl. Wüste) und weiter nach Vancouver. Dort haben wir uns noch mit Viktoria von Vancouver Island getroffen, weil sich Sabine und Viktoria noch aus Kindergartenzeiten kennen und wir sie ja auch im Herbst besucht haben.

Tja und dann mussten wir uns wohlOderÜbel wieder verabschieden. Wir sind froh dass endlich jemand gekommen ist um alles was wir so erzählen auch bezeugen zu können. Glaubt ja sonst eh keiner dass die Rehe hier zu den Straßen Banffs gehören wie sonst die Katzen und Hunde und sogar die Fuß gängerÜberwege benutzen. Glaubt ja sonst eh keiner dass die Seen hier so blau sind wie auf KitschBobRossBildern. Glaubt ja sonst eh keiner dass der schönster Fleck der Welt der Gipfel vom LookOutMountain ist weil man bei 360° RundUmBlick nur bis zum Horizont nur Berggipfel sieht. Und glaubt ja eh keiner dass man in 11 Tagen 15 Bären sieht =)

Vielen herzlichen Dank für die schöne Zeit, es hat uns so gut gefallen, wir hatten sehr viel Spaß und es war einfach schön mit euch! …. und jetzt sind es noch 12 Wochen für uns, OnTheRoadAgain in TrauterZweisamkeit bis wir euch alle wiedersehen!

Bis Bald mit News von IrgendwoWeiterÖstlich.

Die letzten Wochen in Banff

Wie versprochen möchte ich euch dann jetzt von unseren letzten Wochen in Banff erzählen. Auf den Bildern habt ihr wahrscheinlich schon einiges gesehen aber ich fasse es hier trotzdem nochmal zusammen!
Im April wurde das normale Skifahren langsam langweilig, so sind wir nur noch an Powdertagen in den Delirium Dive oder den Wild West gegangen. Da es aber dann doch nicht jeden Tag geschneit hat, mussten wir uns ein paar neue Herausforderungen suchen und so haben wir uns ein paar Ziele knapp hinter den Grenzen des Skigebiets ausgesucht um dort den Schnee und die Aussicht zu genießen. So haben wir zusammen mit Martin und Barney das WaWa Ridge bestiegen, welches man schon nach etwa 50 Minuten Fußmarsch erreicht hat. Von dort konnten wir bei strahlendem Sonnenschein die ander Perspektive auf das Skigebiet genießen und hatten im Anschluss eine schöne Abfahrt auf unberührtem Harsch :)
Barney und mir war das auch nicht genug, so haben wir auch noch die Twin Cairns mit Tourenski bestiegen und uns die Wizard Chutes hinunter gestürzt.
Da gab es dann eine Sache die mir ca seit Januar im Kopf herum ging: Das Goats Eye. Wenn man hier solange und viel Skifährt, sieht man die Berge irgendwie anderst und so habe ich mir mal im Bus eingeredet aus dem Goats Eye heraus mit den Skiern den Lawinenkegel hinunter zu fahren. Das haben wir dann schon länger geplant und auch immer wieder mit der Bergwacht und anderen erfahrenen Leuten drüber gesprochen. Am 24. war die Lawinensituation dann perfekt und Victoria und ich haben uns auf den Weg gemacht. Mit Schneeschuhen bewaffnet und den Ski auf den Rucksack gebunden gings dann los. Die Strecke haben wir dann ein klein wenig unterschätzt. Nach den Touren der Vorwochen dachten wir nach spätestesn 3 Stunden beim Goats Eye zu sein. Effektiv waren wir nach 3 Stunden noch nicht mal über der Baumgrenze...So haben wir dann nach 5 Stunden etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Goats Eyes beschlossen aufgrund der Lawinensituation umzukehren und die Abfahrt zu genießen. Denn die letzten Meter wären sehr steil gewesen und hätten uns mindestens weitere 45min gekostet. Die Abfahrt war nach solch einem langem Aufstieg einfach nur Traumhaft, wir hatten unberührten Schnee und einige hundert Höhenmeter nach unten vor uns!
Das waren so auch die letzten skifahrerischen Abenteuer in Banff. Wir sind noch einige Male den Delirium Dive und auf den Wild West gefahren, haben sonst die Ski aber immer mehr in der Ecke stehen lassen.
Ein Highlight im April war noch das Eishockeyspiel zwischen Sunshine und Lake Louise. Wir hatten eine unglaubliche Stimmung im Stadion und sehr viel Spaß beim zuschauen. Das Leistungsniveau war auch erstaunlich hoch und bei einem Endergebnis von, ich glaube, 7:2 für Sunshine könnten wir uns auch wirklich nicht beschweren. Es war angeblich das erste Mal das Sunshine dieses Spiel gewinnen konnte!
Ende April haben wir dann eine Nacht im Hotel im Skigebiet verbracht. Den Gutschein habe ich als "Employee of the Month" bekommen. Wir hatten einen schönen Powdertag am Samstag mit einigen Runden im Dive und konnten dann den Abend in unserer Suite genießen. Am Sonntag haben wir uns dann Schneeschuhe geschnappt und sind in die Sunshine Meadows gewandert um dort die Aussicht und die Sonne zu genießen.
Nachdem alle beim Eishockey gegen Lake Louise beim zuschauen soviel Spaß hatten, wurde das LiftOps Team vom Gondola Team zu einem Eishockeymatch herausgefordert. Bei diesem Spiel musste man keine große Ausrüstung haben, Helm und Handschuhe waren genug um einzugreifen. Also habe ich nicht lange gezögert und mitgespielt. Es war am Ende einer der lustigsten Abende in Banff. Wir mussten soviel lachen, da auch ca 5-8 Leute in beiden Teams waren, die noch nie auf Schlittschuhen standen (was vorher keiner wusste). Im gegensatz dazu gab es auch Spieler die früher einige Jahre in Clubs gespielt haben. So gab es guten Sport und gut was für den Lachmuskel zu tun. Wenn dann einige ungewollte Pirouetten gedreht wurden bevor sich der jenige dann doch zu Boden gelegt hatte.
Nachdem hier alle nochviel mehr Spaß hatten wurde das ganz eine Woche später gleich wiederholt! Diesmal war ich im Tor und Victoria hat auch mitgespielt!
Die letzte Aktion auf Skieren bevor die Saison nun beendet wurde hat ein weiterer GaybladeTag dargestellt. Wir hatten wie ihr auf den Fotos sehen könnt einzigartige Kostüme an, und jede Menge Spaß dabei.
Jetzt haben wir die Saison dann doch mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Auf der einen Seite war der Winter hier so lange und kalt, dass wir froh sind das es vorbei ist. Andererseits jedoch hatten wir eine unglaublich tolle Zeit, haben neue Freunde getroffen und Banff hat sich wie zu einer zweiten Heimat entwickelt. Abschiednehmen fällt halt doch immer schwer! Nun sind wir gerade in Vancouver mit meinen Eltern. Die fliegen morgen nach 3 sehr schönen Wochen wieder heim und dann geht es für uns wieder alleine weiter. Die Pläne sind groß und es gibt noch viel zu sehen. Wir freuen uns jetzt sehr auf die neuen Abenteuer und weren euch wieder regelmäßig berichten. Beeilt euch mit lesen und kommentieren, denn die Bilder und Berichte über die Zeit mit meinen Eltern werden nicht lange auf sich warten lassen!
Bis dahin bärische Grüße von der Westcoast
Tobi und Victoria

Montag, 23. Mai 2011

Wir leben noch!!!

Hallo Leute,

es tut uns sehr leid, dass wir euch im letzten Monat ein wenig alleine gelassen haben. Aber es ist nicht sehr viel spannendes passiert. Die Saison ist langsam ausgelaufen und jetzt endlich zu ende! Von den paar Unternehmungen und Erlebnissen werden wir einige Fotos hochladen. Im moment sind meine Eltern hier und wir haben unglaublich schöne Touren unternommen und dabei auch sehr vieles gesehen das uns bisher verwehrt geblieben ist. Genaueres aber in den nächsten Tagen wenn sie dann wieder auf dem Heimweg sind, und wir etwas mehr Zeit haben.
Wie schon erwähnt, jetzt ist die Saison nach langen 7 Monaten zu ende und es geht wieder los! Wir haben gerade unsere Rucksäcke gepackt, alte Klamotten ausgemustert und uns mal wieder gewundert wieviele Sachen man in 7 Monaten anhaufen kann.
Morgen Vormittag geht es wieder ab auf die Straße, dann geht es erstmal nach Waterton Lakes National Park und dann mit den Ellis zusammen nach Vancouver. Ab dem Wochenende sind wir dann wieder allein unterwegs durchs große Canada.
Es wird also wieder mehr Erlebnisse geben und wir versprechen euch wieder fleißiger zu schreiben.
Hiermit senden wir euch die letzten schönen Grüße aus Banff
Tobi + Vici

P.S.: Damit ihr seht was wir so mit meinen Eltern erlebt haben, bekommt ihr hier einen kleinen Vorgeschmack. Wie gesagt, sobald wir etwas Zeit finden gibts die ganze Geschichte!

Mittwoch, 13. April 2011

Hello Guys!

News? naja eingentlich nicht. Alles beim alten. Uns gehts bestens, wir haben viel Schnee, wir fahren viel Ski, wir haben unglaublich viel Schnee, wir fahren noch mehr Ski, wir haben den schneereichsten März ever, wir haben die besten Abfahrten ever und überhaupt gehts uns bestens.
Damit ihr euch endlich mal eine Vorstellung von unserem Delirum Dive machen könnt, voilà, hier ein paar Fotos und ein Video von mir! :)






Und ehrlich, es gibt nix neues im Moment. Wir
freuen uns wenn Sabine und Kurt in vier Wochen in
Banff ankommen, bis dahin sollte Banff auch
endgültig dem Frühling erlegen sein. Bisher
zögert es noch etwas, aber des wird schon.
Oben in Sunshine alles beim Alten, bester
Schnee, lustige GayBladeTage und Tobi
arbeitet offensichtlich sehr hart :)

Also ihr lieben, lasstzes euch gut gehen und genießt den Frühling! Wir denken an euch, bis bald!

Victoria + bessere Hälfte